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		<title>Lebenszeichen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dave</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hey Folks, als kurzes Lebenszeichen eine kleine Erklärung warum sich hier zur Zeit nichts tut: Simon verbringt gerade das letzte Semester seines Master-Studiums in Seoul. Ob er uns in all den spannenden Erfahrungen auch neue musikalische Anreize geben kann wird sich zeigen. Angeblich hat aber das Vollenden seiner Master-Thesis Priorität. Timo ist noch mittendrin im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Folks,</p>
<p>als kurzes Lebenszeichen eine kleine Erklärung warum sich hier zur Zeit nichts tut:<br />
Simon verbringt gerade das letzte Semester seines Master-Studiums in Seoul. Ob er uns in all den spannenden Erfahrungen auch neue musikalische Anreize geben kann wird sich zeigen. Angeblich hat aber das Vollenden seiner Master-Thesis Priorität.<br />
Timo ist noch mittendrin im Master-Studium und arbeitet nebenbei bei der Uni als HiWi. Das dabei erwirtschaftete Gehalt wird vor allem in Wohnung und Spirituosen investiert. &#8211; beides wunderbare Zeitfresser die einen vom Schreiben abhalten können.<br />
Und zu guter letzt habe ich neben meiner Vollzeitstelle zum Frühjahr diesen Jahres ein Master-Studium als Fernstudium begonnen &#8211; (gute) Musik bleibt zwar weiterhin willkommene Abwechslung &#8211; auch noch darüber zu schreiben kriege ich aber leider auch nicht wirklich hin.</p>
<p>So weit so gut,<br />
David</p>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 07:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sommerpause ist zu Ende und bald gibt es neue Reviews. Versprochen!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sommerpause ist zu Ende und bald gibt es neue Reviews. Versprochen!</p>
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		<title>Murder by Death &#8211; Good Morning, Magpie (2010)</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade eben habe ich noch die neue Platte von Holmes gehört und dachte, man die klingen wie Murder by Death und schwupps, da kommt die neue LP des Vierers aus Bloomington, Indiana auf den Plattenteller. Und das was bei Holmes in positiven Ansätzen zu spüren war, legen Murder by Death in Perfektion aufs Parkett. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben habe ich noch die neue Platte von Holmes gehört und dachte, man die klingen wie Murder by Death und schwupps, da kommt die neue LP des Vierers aus Bloomington, Indiana auf den Plattenteller. Und das was bei Holmes in positiven Ansätzen zu spüren war, legen Murder by Death in Perfektion aufs Parkett.<br />
Man verzeihe mir diesen Vergleich, ich weiß man soll ja nicht Bands gegeneinander ausspielen, allein in diesem Fall passt der dunkle, melancholisch treibende Country-Alternative-Folk-Mix der beiden Bands zu gut zusammen. Aber in einem (wesentlichen) Punkt auch wieder nicht: Murder by Death haben auf ihrem vierten Studioalbum einfach ein paar mehr Hits versammelt. Was auf &#8220;Good Morning, Magpie&#8221; geboten wird, ist variabel, schräg, frech und lieb zugleich. Die unverwechselbare Stimme von Sänger Adam, Experimentierfreude und das Cello von Cellistin Sarah sind Basis dieser Platte, die den infektiösen Virus einer dunkel trüben Grundstimmung überträgt. Und das ist einfach herrlich, weil sich Murder by Death stets subtil ans eigene Ohr anschmiegen. Mal hat man das Gefühl sich den Staub von den Schultern klopfen zu müssen, mal summt man einfach mit und rezitiert die Sing-a-Longs auf &#8220;Good Morning, Magpie&#8221;. Und davon gibt es genug, allein für &#8220;Under dark streets below&#8221; ist Lob fällig. Die Songstruktur und die mitreißenden Trompeten haben etwas für sich. Aber auch das bauernkluge &#8220;You dont miss twice&#8230;&#8221; bleibt sofort hängen. Auf &#8220;Good Morning, Magpie&#8221; passt alles zusammen, mehr noch als beim Vorgänger &#8220;Red of tooth and claw&#8221;. Die Band hat ihren Stil gefunden ohne 12x dasselbe zu spielen.<br />
Also alle die für diese Musik nichts übrig haben und Country/Folk für alte-Männer-Musik halten, sollten sich trotzdem mal &#8220;Good Morning, Magpie&#8221; anhören. Das ist hier ist ein Einstieg in ein spannendes Genre und sehr empfehlenswert.</p>
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		<title>Holmes &#8211; Have I Told You Lately That I Loathe You (2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 07:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Holmes, eine kleine vielsprechende Band aus Schweden und ihr neuestes Album "Have I told you lately that I loathe you" stürzen mich in echt Probleme. Selten fällt es mir so schwer zu schreiben, wie mir ein Album gefällt. Als Band bestehen Holmes schon länger - seit 2003 schreiben die fünf Schweden ihre Songs. Ihr Erstling "Wolves" erschien jedoch erst 2008 und nun zwei Jahre später der Nachfolger...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Holmes, eine kleine vielsprechende Band aus Schweden und ihr neuestes Album &#8220;Have I told you lately that I loathe you&#8221; stürzen mich in echt Probleme. Selten fällt es mir so schwer zu schreiben, wie mir ein Album gefällt. Als Band bestehen Holmes schon länger &#8211; seit 2003 schreiben die fünf Schweden ihre Songs. Ihr Erstling &#8220;Wolves&#8221; erschien jedoch erst 2008 und nun zwei Jahre später der Nachfolger&#8230;<br />
Holmes spielen eine ruhige und eher bedächtige Mischung aus Pop, Folk und Indie, die sehr einnehmend präsentiert wird &#8211; zumindest zum Teil. Der grandiose Anfang des Albums mit dem Track &#8220;True Lies&#8221; machte mich beim ersten Hören hoffen, dass sich einer neuen Lieblingsband begegnen würde. Düster, schleppend und mit einer tollen Akkordeonmelodie untermalt entwickelt sich ein Song, der berührt und auf den Rest freuen lässt. Allerdings geht es leider nicht auf dem selben hohen Niveau. Manchmal klingt &#8220;Have I told you lately that I loathe you&#8221; in meinen Ohren besonders traurig und das deshalb, weil manche Songs einfach nicht zünden wollen. Während so tolle Songs wie &#8220;strangest calm&#8221; ins Ohr gehen und durch Langsamkeit, Bedächtigkeit und tolle Melodien im jeder Gehirnwindung Freude bereiten, funktioniert die selbe Rezeptur bei anderen wiederum gar nicht. Beispiele sind hier für mich &#8220;Voices and Vices&#8221; und &#8220;Olis&#8221;. Vielleicht liegt es auch an der Stimme von Sänger Kristoffer, die in meinen Augen blass klingt. Jedoch und das darf man nicht vergessen, haben Holmes auf ihrer neuen Scheibe doch noch ein paar Kracher untergeracht, so das wunderschöne &#8220;Blod&#8221;, das als einziges Lied etwas auf das Tempo drückt oder aber auch &#8220;Breathing&#8221;, das mit einem wunderbaren Outro den Schlusspunkt unter die CD setzt. Textlich setzen sich Holmes häufig mit Beziehungen und ihrem Scheitern auseinander, sicherlich nicht die innovativste Materie, aber schön erzählt und verpackt. Vielleicht tue ich mich mit &#8220;Have I told&#8230;&#8221; so schwer, weil es Sommer und nicht die beste Zeit für die Musik der Schweden ist, vielleicht ist es aber auch nur der subjektive Vergleich mit Bands wie Murder by Death, die in ähnlichen Gefilden wildern und ebenso ein neues Album veröffentlicht haben (Lobpreisung folgt sobald).<br />
Aber genau deshalb spreche ich trotz (für mich) schwächeren Phasen &#8220;Have I told you lately that I loathe you&#8221; eine uneingeschränkte Empfehlung aus! Also Leute reinhören, sich an tollen Melodien und bedächtigen Songs erfreuen und die Scheibe nochmal im Herbst rauskramen!</p>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle Fans des Melodic HC gibts im Sommer einen Pflichttermin! It prevails beehren Deutschland mit ein Paar Auftritten. Zum Nachlesen hier klicken.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle Fans des Melodic HC gibts im Sommer einen Pflichttermin! It prevails beehren Deutschland mit ein Paar Auftritten. Zum Nachlesen <a href="www.myspace.com/itprevails">hier klicken</a>.</p>
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		<title>Continuance &#8211; carry ourselves (2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Ende von Bands ist meistens nichts erfreuliches. Insbesondere wenn es sich um für Genres wichtige Bands handelt. So war es mehr als ärgerlich, als sich letztes Jahr mit Means und Saints Never Surrender zwei der einflussreichsten Bands aus dem eher melodischen Hardcore verabschiedeten. Glückerlicherweise hat wenigstens ein Teil der Jungs die Lust am Musik machen nicht verloren. Denn die gründeten flux die neue Superband Continuance. Wenn da mal die Namensgebung nicht Optimismus verbreitet, aber inzwischen haben die Jungs ihr erstes Album "Carry ourselves" rausgehauen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ende von Bands ist meistens nichts erfreuliches. Insbesondere wenn es sich um für Genres wichtige Bands handelt. So war es mehr als ärgerlich, als sich letztes Jahr mit Means und Saints Never Surrender zwei der einflussreichsten Bands aus dem eher melodischen Hardcore verabschiedeten. Glückerlicherweise hat wenigstens ein Teil der Jungs die Lust am Musik machen nicht verloren. Denn die gründeten flux die neue Superband Continuance. Wenn da mal die Namensgebung nicht Optimismus verbreitet, aber inzwischen haben die Jungs ihr erstes Album &#8220;Carry ourselves&#8221; rausgehauen&#8230;</p>
<p>Geboten wird auf &#8220;Carry ourselves&#8221; schneller punk-geladener Hardcore mit allem was dazugehört: Durchgeprügelte Parts, half-time beats, crew shouts, breaks und einige melodiöse Einlagen. Insgesamt eine mehr als runde Sache. Continuance nehmen sich Zeit, schmücken ihre Songs mit Intros und Interludes, was der Spannung des Albums zu Gute kommt. Stilmäßig folgen Continuance eher ihren Wurzeln von SNS (was wohl auch daran liegt, dass hier 4/5 von SNS mitspielen), jedoch klingt das Album bewusst anders. Während sonst oft Wert auf bollernde Drums und riesige Gitarren-Soundwände gelegt wird, schrabbeln shier Gitarren gehörig durch manche der 13 Songs und das Schlagzeug hält sich soundtechnisch eher zurück. Manchmal klingen Continuance ein wenig nach A Wilhelms Scream abzüglich jedweder Eingänglichkeit. Das liegt auch an der Stimme von Sänger Dylan, denn die klingt wenigstens gewöhnunsbedürftig. Hoch und heiser krächzt sie durch die Songs. Nicht dass das schlecht wäre. Positiv ausgedrückt ist es eine wohltuende Abwechslung.<br />
Anyway, &#8220;Carry ourselves&#8221; ist prima, sowohl musikalisch als auch von der textlichen Basis. Und wenn man Continuance zuhört, wiegt der Verlust von Means und SNS nicht mehr ganz so stark.<br />
Was von &#8220;carry ourselves&#8221; bleibt ist erstens eine super HC-Scheibe und die Hoffnung, dass wir von dieser Band noch sehr viel mehr hören werden. Denn Songs wie &#8220;Over the years&#8221; oder auch &#8220;Swept away&#8221; sind viel zu gut für eine Eintagsfliege! </p>
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		<title>Gisbert zu Knyphausen by Simon</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, was soll ich sagen. Äh besser, was soll ich schreiben. Entgegen meinen beiden Kollegen kannte ich weder die neue Platte &#8220;Hurra, Hurra, So nicht!&#8221;, noch hatte ich die Ehre den gebürtigen Wiesbadener Gisbert zu Knyphausen je live gesehen zu haben. Also war es ein Abend der ersten Male &#8211; und, soviel gleich vorweg &#8211; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was soll ich sagen. Äh besser, was soll ich schreiben. Entgegen meinen beiden Kollegen kannte ich weder die neue Platte &#8220;Hurra, Hurra, So nicht!&#8221;, noch hatte ich die Ehre den gebürtigen Wiesbadener Gisbert zu Knyphausen je live gesehen zu haben. Also war es ein Abend der ersten Male &#8211; und, soviel gleich vorweg &#8211; es war seeehr schön, so wie es die Bravo immer schreibt.</p>
<p>Didaktisch möchte ich mal versuchen, ein Livereview und eine Plattenkritik in einen Text zu gießen. Nun los, ich fange mal damit was an am wenigsten mit Gisbert zu tun hatte: Moritz Krämer. Er durfte das gut gelaunte Osnabrücker Publikum vorwärmen. Und das gelang ihm prima, allein der erste Song des Abends &#8220;Wir können nix dafür&#8221;, sorgte für nachdenklich-verträumte Blicke um mich herum. Und auch ansonsten gabs von ihm schöne Songs und einen gelungenen Auftritt, nicht zu kurz und nicht zu lang. Prima!</p>
<p>Dann kam der wichtigste Mann des Abends auf die Bühne. Ich werde jetzt nicht schreiben, welcher Songs er alle gespielt hat, aber von seinen beiden Alben fehlten nur eine Handvoll. Und neben zwei Covern und einem Song für ein Theaterstück füllte dieser Gisbert zu Knyphausen dann auch zwei Stunden mit seiner Musik. Mal allein, mal mit Band, aber immer intensiv, authentisch und ehrlich. Dabei kann man alles von ihm behaupten, aber ein Entertainer ist er nicht. Denn im Verlauf rissen ihm (glaube ich) drei Saiten. Bei den Zwangspausen brachte er wenig Worte über die Lippen, was aber weniger schlimm war, da das gut gelaunte Publikum mit amüsanten Zwischenrufen glänzte.<br />
 Natürlich ist es schwer, die Songs seiner neuen Platte einzuordnen, aber gerade wenn die Band ihn unterstützte kamen mir sie variabler als die allseits bekannten &#8220;Klassiker&#8221; vor. Vielleicht auch, weil er mehr Verantwortung auf seine musikalischen Begleiter abschob.<br />
Insgesamt war es ein hervorragendes Konzert. Nicht nur weil die Musiker oder das Publikum super gewesen wären, auch die vielen tollen Songs waren nicht das, was mich am meisten erfreut hat, sondern ganz einfach die Tatsache, dass die Musik mich selbst zum denken angeregt und mich mehr als so viele, viele andere Konzerte beschäftigt hat. </p>
<p>An den Tagen nach dem Konzert konnte ich dann auch endlich die neue CD &#8220;Hurra, Hurra, so nicht!&#8221; auf ihre Tiefenwirkung überprüfen. Und was soll ich sagen, der positive Eindruck des Konzertes bestätigt sich. Ich möchte gar nicht, jeden Song auseinandernehmen. Sowieso verstehe ich auch einige der Stücke noch gar nicht &#8211; wer weiß, ob das bei anderen, die meinen verstanden zu haben, nicht auch so ist. Aber Lieder wie &#8220;Morsches Holz&#8221; oder das absolut grandiose &#8220;Dreh dich nicht um&#8221; sind einfach super. Nur bitte darf niemand erwarten, dass sich &#8220;Hurra, hurra, so nicht!&#8221; beim ersten Hören entfaltet wie ein Geschenk und alle Geheimnisse offenbart. Ich freue mich gerade einfach noch lange nicht so weit zu sein, so dass ich noch möglichst viel Zeit bis zum Verstehen habe, um einfach eine tolle, nachdenkliche, sarkastische, verträumte CD noch sehr häufig genießen zu können.<br />
Also dieser Mann ist ein Geheimtipp, seine Texte gehören für mich nach wie vor zu den Besten in der deutschsprachigen Gegenwartsmusik. Alle die ihn nicht kennen, sollten das bald ändern, bevor der Mann es sich anders überlegt und das Musik machen einstellt.</p>
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		<title>Gisbert zu Knyphausen by Dave</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dave</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gisbert zum Zweiten. Nachdem wir vor zwei Wochen in Hamburg sitzen mussten und uns dabei nicht wirklich wohl fühlten, entschlossen wir uns kurzfristig ihm in Osnabrück einen weiteren Besuch abzustatten. Dazu ein absolutes Novum: Alle drei soundocrats auf demselben Konzert! Ein weiterer Pluspunkt für Osnabrück offenbarte sich durch die &#8216;Vorband&#8217; Moritz Krämer (Hallo, ich bin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gisbert zum Zweiten. Nachdem wir vor zwei Wochen in Hamburg sitzen mussten und uns dabei nicht wirklich wohl fühlten, entschlossen wir uns kurzfristig ihm in Osnabrück einen weiteren Besuch abzustatten. Dazu ein absolutes Novum: Alle drei soundocrats auf demselben Konzert! Ein weiterer Pluspunkt für Osnabrück offenbarte sich durch die &#8216;Vorband&#8217; Moritz Krämer (Hallo, ich bin die Vorband, ich bin der Moritz&#8221;). Schnell wurde deutlich, dass wir zu Recht bedauert hatten, dass er in Hamburg noch nicht mit an Bord war, denn gleich der der erste Song &#8220;Wir können nichts dafür&#8221; zog das Publikum in den Bann. Aufmerksam wurde dem vorgetragenen Text gelauscht und mehrfach geschmunzelt und gekichert. Bei den weiteren Stücke wurde Moritz Krämer dabei von Teilen Gisbert&#8217;s Band unterstützt, was sehr gut harmonisierte. Doch auch die spärlicher instrumentalisierten, nur mit Gitarre vorgetragenen Stücke überzeugten auf ganzer Linie. Und so war unsere Runde (neben uns dreien hatten sich noch vier weitere Freunde begeistern lassen) der einhelligen Meinung, dass er gerne noch ein paar Lieder mehr hätte spielen können.</p>
<p>Nach Gisbert&#8217;s erstem Stück Erleichterung bei Timo und mir: Zum Glück nicht dasselbe Tracklisting wie in Hamburg! Nicht dass das schlecht gewesen wäre &#8211; aber Abwechslung ist halt doch eindeutig spannender. Zum Musikalischen lässt sich allerdings eigentlich nichts neues mehr hinzufügen: Kaum überraschend klingen die Lieder auch in Osnabrück noch alle ausgesprochen gut. Mit &#8220;Der Tödliche Schlag&#8221; ist sogar ein Stück dabei, dass noch keiner von uns kennt. Weitere Abwechslung bringen einige kleine Pannen: Gisbert schafft es, nach seiner eigenen auch noch die Gitarre von Moritz Krämer zu schrotten (bzw. deren Saiten), so dass erstmal eine kleine Pause zum Bespannen eingelegt werden muss. Hier verteilt die Band dann freundlicherweise ein paar Fläschen Bier &#8211; doch auch wenn im Vergleich zur einzelnen Sektfalsche in Hamburg immerhin ein gutes Dutzend Falschen gereicht wird, wird natürlich längst nicht aller Durst gestellt. Eine nette Geste bleibt es aber allemal! Schmerzlich vermisst werden in dieser mehrminutügen Zwangspause allerdings einmal mehr Entertainerqualitäten bei Gisbert, denn auch in Osnabrück hat er außer durch die Texte seiner Lieder wenig zu sagen. Doch selbst als das Trommelfell des Drummers durch fiese Rückkopplungen o.Ä. arg strapaziert wird (&#8220;Tobi (der Tontechniker), was war das?&#8221; &#8220;Ääh.. Keine Ahnung&#8221;) lässt sich niemand die Stimmung vermiesen. Und so fasst Gisbert am Ende treffend zusammen, dass der Abend zwar arg verplant aber trotzdem richtig schön war.</p>
<p>Nun aber auch wie an dieser <a  href="http://www.soundocrats.com/?p=563">Stelle</a> versprochen noch ein paar Worte zur aktuellen Scheibe. &#8220;Wo immer ich auch bin &#8211; du bist bei mir&#8221; singt Gisbert im bereits seit längerem bekannten Song &#8220;Melancholie&#8221; über selbige &#8211; und genauso klingt dann auch die Platte &#8211; schön traurig eben.  Aber &#8220;Hey &#8211; das ist schon okay so&#8221; heißt es treffend am Auftakt der Platte in &#8220;Hey&#8221;. Hier fällt auch direkt auf, dass die Band auf der aktuellen Platte eine größere Rolle spielt. Da wird es stellenweise schonmal lauter &#8211; insgesamt aber vor allem musikalisch differenzierter, was dann Perlen wie &#8220;Morsches Holz&#8221; zustande bringt, dass darüberhinaus noch einen wundervollen Rythmus hat. Mein Lieblingsstück bleibt dennoch eins der spärlicher instrumentalisierten: &#8220;Dreh dich nicht um&#8221; &#8211; nur Gisbert, Gitarre und eine sorgsam eingesetzte Trompete &#8211; wundervoll. Insgesamt aber fällt es schwer einzelne Lieder hervorzuheben, da sich alle Tracks auf hohem Niveau bewegen. Hervorheben möchte ich noch &#8220;Seltsames Licht&#8221;, das &#8220;Herzstück&#8221; der Platte wie Gisbert uns in Hamburg versicherte. Nüchtern und präzise verabschiedet Gisbert hier einen geliebten Menschen. &#8220;&#8221;Zwei Wochen später auf dem Hof/ Dein lebloser Körper/ In einem Zimmer voller Blumen und Gewalt/ Und sechs kleine Jungs/ Aufgereiht im dunklen Anzug/ Und ihre Lieder klagten lautlos in der Nacht/ Sie sangen: Bitte, bitte bleib hier/ So wie wir.&#8221; Schonungslos, ergreifend, vor allem aber: hörenswert!</p>
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		<title>Susanne Sundf­­&#248;r &#8211; The Brothel (2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meistens ist das Internet ein Pfuhl von Schlamm und Mist. Alles blinkt und verspricht wundersame Gewinne. Aber manchmal entdeckt man doch eine Perle. So bei Susanne Sundf&#248;r, ihr Video zu (wunderbares) Video zu "The Brothel" war irgendwo angeworben. Meistens klicke ich ja erst gar nicht auf sowas, diesmal schon und was bekomme ich zu hören? Eine tolle Stimme, einen tollen Song und im Anschluss ein tolles Album.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Meistens ist das Internet ein Pfuhl von Schlamm und Mist. Alles blinkt und verspricht wundersame Gewinne. Aber manchmal entdeckt man doch eine Perle. So bei Susanne Sundf&oslash;r, ihr (wunderbares) Video zu &#8220;The Brothel&#8221; war irgendwo angeworben. Meistens klicke ich ja erst gar nicht auf sowas, diesmal schon und was bekomme ich zu hören? Eine tolle Stimme, einen tollen Song und im Anschluss ein tolles Album.<br />
Eigentlich meide ich ja Pop, wo es nur geht. Kommerz, Massengeschmack und ein Genre in dem die Musik längst nicht mehr in Vordergrund stehen, waren und sind für noch Anlass genug Pop zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Allerdings geht das zu Lasten solcher Künstler wie Susanne Sundf&oslash;r. Denn die Norwegerin macht Pop und zwar sehr schönen! Und der ist auch noch vielseitig und kunstvoll. Beginnt man ihre neue Platte &#8220;The Brothel&#8221; zu hören, kriecht einem zunächst der Titeltrack in die Ohrmuschel. Langsam auftauchend, melancholisch und tief. Dieser Song erinnert mich an Norwegen selbst und die Art der Menschen dort. Ich hoffte, das Album würde genauso weitergehen wie dieser Song. So groß, so ruhig und Schwermütig. Aber nein, denn dieses Album hat ein wenig mehr zu bieten als &#8220;nur&#8221; das. Denn schon im zweiten Song treten plötzlich elektronische und gar nicht so poppig-bequeme Töne in den Vordergrund. &#8220;Lilith&#8221; ist herrlich schief, treibend und aufweckend. Und so setzt sich &#8220;The Brothel&#8221; sofort, mal ruhig und theatralisch, mit viel Pathos (z.B. &#8220;Knights of Noir&#8221;), andere Tracks sind sehr elektronisch, ja fast tanzbar &#8211; &#8220;Lullaby&#8221;. Immer dabei ist jedoch eine tolle Stimme, die mal düster, mal rotzig, aber immer einfach schön ist. Und zu diesem Album gehört eine angenehme Variabilität. Mal sind es dissonante Streicher, mal die erwähnten elektronischen Beats. Hier ist immer was los. Jeder Song setzt sich ab und ist eine Reise wert.<br />
Wenn Popmusik nur öfter so wäre, wie Susanne Sundf­­&oslash;r sie interpretiert, ich wäre nicht so abgeneigt gegen dieses Genre. Aber Atonalität, ausufernde Songstrukturen und musikalischer Anspruch lassen sich nur mit wenigen Märkten vereinigen. Vielleicht weil der skandinavische Markt nicht der größte/wichtigste ist, haben auch größere Labels den Mut hier zu experimentieren (Susanne Sundf­­&oslash;r ist immerhin auf EMI). Naja, vergleicht man dann mal den deutschen mit dem norwegischen Markt, lässt sich erklären, warum hier Lena durch die Charts tanzt und in Norwegen Susanne Sund­­&oslash;r&#8230;<br />
Tanzt, tanzt, denn der König hat Laune!   </p>
<p>Anspieltipps:<br />
The Brothel<br />
It`s all gone tomorrow<br />
Knights of Noir</p>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 14:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben der baldigen Veröffentlichung ihres lang-erwarteteten Albums gehen Antitainment bald wieder auf Tour. Wer die Chance hat, sollte sich die vier Südhessen nicht entgehen lassen. Termine gibt es hier]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der baldigen Veröffentlichung ihres lang-erwarteteten Albums gehen <strong>Antitainment</strong> bald wieder auf Tour. Wer die Chance hat, sollte sich die vier Südhessen nicht entgehen lassen.</p>
<p>Termine gibt es <a href=""></a><a href="http://www.myspace.com/antitainment">hier</a></p>
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