Gerade eben habe ich noch die neue Platte von Holmes gehört und dachte, man die klingen wie Murder by Death und schwupps, da kommt die neue LP des Vierers aus Bloomington, Indiana auf den Plattenteller. Und das was bei Holmes in positiven Ansätzen zu spüren war, legen Murder by Death in Perfektion aufs Parkett.
Holmes, eine kleine vielsprechende Band aus Schweden und ihr neuestes Album “Have I told you lately that I loathe you” stürzen mich in echt Probleme. Selten fällt es mir so schwer zu schreiben, wie mir ein Album gefällt. Als Band bestehen Holmes schon länger – seit 2003 schreiben die fünf Schweden ihre Songs. Ihr Erstling “Wolves” erschien jedoch erst 2008 und nun zwei Jahre später der Nachfolger…
Das Ende von Bands ist meistens nichts erfreuliches. Insbesondere wenn es sich um für Genres wichtige Bands handelt. So war es mehr als ärgerlich, als sich letztes Jahr mit Means und Saints Never Surrender zwei der einflussreichsten Bands aus dem eher melodischen Hardcore verabschiedeten. Glückerlicherweise hat wenigstens ein Teil der Jungs die Lust am Musik machen nicht verloren. Denn die gründeten flux die neue Superband Continuance. Wenn da mal die Namensgebung nicht Optimismus verbreitet, aber inzwischen haben die Jungs ihr erstes Album “Carry ourselves” rausgehauen…
Tja, was soll ich sagen. Äh besser, was soll ich schreiben. Entgegen meinen beiden Kollegen kannte ich weder die neue Platte “Hurra, Hurra, So nicht!”, noch hatte ich die Ehre den gebürtigen Wiesbadener Gisbert zu Knyphausen je live gesehen zu haben. Also war es ein Abend der ersten Male – und, soviel gleich vorweg – [...]
Gisbert zum Zweiten. Nachdem wir vor zwei Wochen in Hamburg sitzen mussten und uns dabei nicht wirklich wohl fühlten, entschlossen wir uns kurzfristig ihm in Osnabrück einen weiteren Besuch abzustatten. Dazu ein absolutes Novum: Alle drei soundocrats auf demselben Konzert! Ein weiterer Pluspunkt für Osnabrück offenbarte sich durch die ‘Vorband’ Moritz Krämer (Hallo, ich bin [...]
Meistens ist das Internet ein Pfuhl von Schlamm und Mist. Alles blinkt und verspricht wundersame Gewinne. Aber manchmal entdeckt man doch eine Perle. So bei Susanne Sundfør, ihr Video zu (wunderbares) Video zu “The Brothel” war irgendwo angeworben. Meistens klicke ich ja erst gar nicht auf sowas, diesmal schon und was bekomme ich zu hören? Eine tolle Stimme, einen tollen Song und im Anschluss ein tolles Album.
Hardcore ist böse und böse Jungs singen nicht! Oder tun sie es doch? Erfreulicherweise machen sich Close your Eyes darum keine Sorgen und bringen mit ihrem Debüt eine heiße Scheibe in die Läden. Aber erstmal von Anfang an…
Hereinspaziert! Hereinspaziert, meine Damen und Herren! Bewundern sie unser einmaliges, faszinierendes Kuriositätenkabinett! Ausgesprochene Wunder und Budenzauber erwarten Sie und glauben Sie mir, was sich hier in wenigen Sekunden abspielen wird, werden Sie mit Sicherheit nicht vergessen! Denn heute abend präsentieren wir ein abscheulich faszinieredes Exponat: Delaney Davidson – und jetzt das Beste – er wird sich selbst den Kopf abschlagen. Self Decapitation!
Stark! Stark! Stark! So ist dieses Album… Ein Sturm, ein Ozean und Obelix`Hinkelstein, der treffsicher auf einem landet. Ich muss zugeben, lange Zeit haben mich August Burns Red wenig interessiert. Zu groß der Name, zu groß der Rummel und auch die Musik schien mir lange nicht herausragend. Doch weit gefehlt…
Eigentlich sollte das Review der neuen Platte von Arms and Sleepers schon längst zu lesen sein, der Server hatte wohl etwas dagegen und mein Text verlor sich in den Tiefen des Rechners… Das muss wohl ein Zeichen sein, aber ich gebe nicht auf, eine starke Empfehlung für die oktroyiert besinnliche Post-Weihnachts-und-Prä-Silvester-Zeit zu geben…